Frühlingsgedicht

Es keimt die Wärme, voll hoffender Triebe,
kehrt sie wohl ein, die blühende Liebe?
Leuchtendes Himmelblau im Abendrot,
ward die Stille des Lebens Tod.
Doch nun zwitschern die Spatzen,
die Natur wächst ins Grün.
Es mehrt sich der Pulsschlag,
das Feuer will glühn‘.
So nährt die Fantasie sich bunter Bilder,
zeigt der Verstand dunkelrote Schilder.
Dem Herz ist’s egal, es tanzt schon Freude,
mag die Lippen kosten, Seelen kennen keine Reue.
Der Frühling ist da, er nährt unsere Hoffnung,
Bühne der Liebe, Geliebte unserer Triebe,
Motor des Lebens, des Loslassens und Vergebens.
Tanja Manuela Falge (mittlerweile Schillmaier)
Textquelle & Copyright: Tanja. Trotzdem
Teilen unter Quellenerhalt oder Verlinkung erlaubt
Bildquelle: Pixabay Frühlingsblumen: flower-2336287_640
Dieser Artikel wurde schon am 13.3.2016 auf einer meiner alten Seiten veröffentlicht.

Tanja Schillmaier beschäftigt sich mit Fragen von Gemeinschaft, Orientierung und tragfähiger Begleitung in beruflichen wie privaten Lebensphasen. Sie initiiert und gestaltet mit Leben auf Kurs und dem Communityformat „Tacheles mit Honig“ Räume der Begegnung, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Gleichgesinnte sich leichter finden und neue Perspektiven entwickeln können.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, den Coaching- und Begleitmarkt durch kooperative, gemeinschaftlich tragfähige Konzepte weiterzuentwickeln und Wege zu fördern, die über den klassischen Einzelkämpfer-Modus hinausgehen. Neben ihrer Arbeit an gemeinschaftlichen Formaten ist sie Autorin mehrerer Bücher.
